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Rhein-Zeitung, 19.08.2008
Der Verein für Familienerholung „Arche Noah Marienberge" vergab in diesem Jahr zum dritten Mal den Albert-Schmidt-Integrationspreis. Diesmal war es das Team vom Garagos-Bazar Elkhausen, hier vertreten durch Jutta Börner, Jutta Wagner und Claudia Hombach (vorne von links), das den Preis aus den Händen des Vereinsvorsitzenden Ingo Schramm (rechts) und Bischof Norman, King Oo' Wambua erhielt • Foto: Timo Diedershagen
Auszeichnung erinnert an das Wirken von Pastor Albert Schmidt und wird seit drei Jahren verliehen.
ELKHAUSEN. Allen Menschen ungeachtet der sozialen Schicht eine Henberge bieten - dass war die Motivation des Gründers der „Arche Noah Marienberge" Pastor Albert Schmidt. Zur Erinnerung an sein Wirken rief der Verein für Familienerholung „Arche Noah Marienberge" vor drei Jahren den Albert-Schmidt-Integrationspreis ins Leben. Im Rahmen des Patronatsfestes wurde die diesjährige Auszeichnung an das Team des Garagos-Bazars der katholischen Jugend Elkhausen/Katzwinkel vergeben.
Seit inzwischen 30 Jahren kümmert sich die katholische Jugend Elkhausen / Katzwinkel um den weit über 20 000Einwohner zählenden Ort Garagos in der Nähe von Luxor in Oberägypten. Für dieses Engagement wurde jetzt die Auszeichnung verliehen.
Die drei wichtigsten Gründe für die andauernde Hilfe sind, dass es in Elkhausen gelungen ist, das Projekt über Generationen weiter zu geben, in einem kleinen Dorf die Sorgen für die große, weite Welt zu beheimaten und den weggedrängten Christen in Ägypten die Hilfe von Mitchristen zu bringen. Das brachte der Vorsitzende des Vereins für Familienerholung Marienberge, Ingo Schramm, bei der Übergabe des Preises an Claudia Hombach, Jutta Wagner und Jutta Börner vom Garagos-Team, zum Ausdruck.
Diese dauerhafte Jugendarbeit - denn die gesamte Initiative komme aus der Jugend - sei eine „bemerkenswerte Leistung", so Schramm.
Glückwünsche kamen auch vom Hausgeistlichen der Arche Noah, Pfarrer Gerhard Witzel, und von Bischof Norman King Oo'Wambua der Diözese Bungoma in Kenia, die zum Patronatsfest anwesend waren.
Als einer der Väter des Gäragos-Bazars ließ Georg Rödder die vergangenen 30 Jahre Revue passieren. Er erinnerte, an die Zeit, als das Projekt vom Jahrmarkt in Wissen übernommen wurde und danach permanent fortgeführt wurde. Die Verlasslichkeit habe stets an vorderster Stelle gestanden; *Man habe sich in Elkhausen dafür entschieden, das begonnene Projekt fortzuführen, um eine gewisse Kontinuität zu erreichen. Mit dem Geld wurde in Garagos ein Basisgesundheitsdienst aufgebaut, und es werden Kinder und Jugendliche in Schulbildung und beruflicher Ausbildung unterstützt. Die Verleihung des Albert-Schmidt-Integrationspreises sei eine "sehr, sehr große Ehre", der Preis reihe sich nahtlos in den schon vorhandenen Garagos-Wegweiser und den Garagos-Platz ein. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von,, chorus live", geleitet von Hans-Georg Rieth.
Begonnen hatte das Patronatsfest mit einer heiligen Messe im Haus Marienberge, zelebriert; von Bischof Norman King Oo'Wambua und Pfarrer Gerhard Witzel. Die Namensgebung von „Marienberge" stand dabei im Vordergrund. Nicht die hügelige Landschaft ist hiermit gemeint, das Wort leitet sich vielmehr von „Herberge" ab.
Es folgte ein gemeinsames Kaffeetrinken, bei dem Pfarrer Witzel eine Sachertorte für einen guten Zweck versteigerte (und 71 Euro erzielte), bevor der Albert-Schmidt-Integrationspreises übergeben wurde. Timo Diedershagen
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