Endlich mal wieder ein Nangina-Wochenende!

Ein Bericht von Desirée Schnitker
Donnerstag, 21. Oktober 2009,

Ich bin seit 4 Wochen Studentin. Zuvor habe ich meinen Umzug organisiert. Jetzt hatte ich Zeit und der Auftritt war in in Höxter.

Bis Altenbeken bin ich mit dem Zug gefahren. Weil Ribbi mit einigen aus Witten mit dem Nangina-Bulli über Altenbeken gefahren ist, konnte er mich dort einsammeln. Ich freute mich Ribbi, Christoph und David wiederzusehen.
Die anderen aus dem Bulli lernte ich schnell kennen. Da kam schon Stimmung auf. Wir erinnerten uns an die 10-Tagestour im Sommer...
Plötzlich klingelte Ribbis Handy. Zwei Nanginesen aus dem Sauerland sind auf dem Weg mit ihrer Mutter im Straßengraben gelandet. Vielleicht würden sie später zum Auftritt kommen. Das war erstmal ein Schock! Die Straßen waren voller Laub. Aber zum Glück ist ihnen nichts passiert.

Ankunft in Höxter -

Das gibt es nicht! Wenn Engel reisen! Wir kamen an und die drei Sauerländer warteten schon auf uns. Alle waren wohl auf. Mit dem Auto war auch alles in Ordnung. So habe ich Julian und Lukas auch kennengelernt.
Die Höxteraner Michael, Martin und Rouwen haben wir auch gleich getroffen. Das Wiedersehen war herzlich, wie immer. Es ist ja jedes Mal eine andere Gruppe. Jedes Mal sehe ich bekannte Gesichter, aber immer lerne ich neue Leute kennen. Das geht ganz schnell, während der Fahrt oder erst kurz vor dem Auftritt.

Wir hatten dieses Wochenende so viele Auftritte, dass wir uns splitten mussten.

Zum Glück hat uns Martin in die zwei Vorabendmessen begleitet. So konnten wir von einem Auftritt zum nächsten düsen, ohne die Kirche lange zu suchen.

Ich kann es kaum fassen, dass Ribbi kein Navi hat. Er findet die Orte auch aus seinem Gedächtnis und dem allgemeinen Straßenatlas auf Papier. Notfalls kurbeln wir die Scheibe herunter und fragen einen Passanten. Aber nach 25 Jahren wöchentlichen Touren durch ganz Deutschland kennt er eben so gut wie jede Straße und jede Kirche.

Nach erfolgreichen, insgesamt drei Auftritten haben wir uns alle bei Michael zuhause getroffen.

Dieses Nangina Wochenende war ein ganz besonderes.

Wir schliefen in richtigen Betten in einem Einfamilienhaus!
In der Regel bringt nämlich jeder seine Luftmatratze und seinen Schlafsack mit und übernachtet im Gemeindesaal.

Am Abend haben die Jungs eine DVD geguckt und abgewartet, bis sie Julian gratulieren konnten. Er wurde dieses Wochenende 12 Jahre alt.

Am nächsten Morgen konnte die Hälfte unserer Gruppe ausschlafen. Die andere Hälfte war schon bei einem Auftritt, als wir uns an den gedeckten Frühstückstisch setzten. War das ein Luxus.
Anschließend bin ich mit meinen Nangina-Kollegen in aller Ruhe zur Kirche im Ort gegangen. Dort hatten wir unseren letzten Auftritt an diesem Wochenende. Das Thema "Eine-Welt-Arbeit" zog sich durch die gesamte Messe und die Gemeinde hat uns und unsere Freunde in den Projekten in ihr Gebet eingeschlossen. Das war sehr schön zu spüren.

Zum Abschluss unseres Wochenendes hat Michael für uns  Familienpizza geholt. Wir sind auch wie eine große Familie.

Dann mussten wir wieder unsere Wege gehen. Einige gehen zur Schule, andere zur Uni, wieder andere zur Arbeit. Aber wir haben uns gleich für das nächste Wochenende verabredet.
"Bis bald" heißt es beim Nangina e. V. fast jeden Sonntag im Jahr.

Viele Grüße

Desi

Desirée Schnitker
DSchnitker@gmx.net

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Liebe Desi, vielen Dank für deinen tollen Bericht!

Wir würden uns freuen, wenn auch andere NANGINA-Mitglieder
Artikel zur Veröffentlichung auf unserer Homepage schicken.
Gern auch mit Fotos!

Viele Grüße
NANGINA e.V.